Christian Ullrich
April 2025
Dieses Konzept stellt einen praxiserprobten und vollständig digital umsetzbaren Ansatz zur Einführung generativer Künstlicher Intelligenz (GenKI) im Verein vor. Es beschreibt die Gründung und Ausgestaltung einer Arbeitsgruppe GenKI, die eine klare, strukturierte Initiative zur digitalen Befähigung von Vereinsmitgliedern durchführt. Die GenKI-Etablierungsinitiative befähigt Teilnehmer, durch kontinuierliche Anwendung von GenKI-Werkzeugen wie ChatGPT, Copilot oder Gemini konkrete Aufgaben im Vereinsalltag effizienter zu bewältigen. Unterstützt durch digitale Workshops und begleitende Materialien entwickeln sie ein Set aus 100 individuellen Prompts und erwerben so praxisrelevante Kompetenzen im Umgang mit GenKI. Die Maßnahme ist kostenneutral, skalierbar und basiert auf einem bewährten privatwirtschaftlichen Modell. Sie nutzt bestehende digitale Ressourcen und bindet externe Partner ein, ohne wirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Risiken wie begrenzte Teilnahmebereitschaft oder interne Widerstände werden offen benannt, gleichzeitig zeigt das Konzept realistische Maßnahmen zur Minimierung dieser Herausforderungen. Ziel ist es, einen strategisch verankerten, lernorientierten Veränderungsprozess anzustoßen, der den Verein zukunftsfähig macht und seine Rolle als Multiplikator digitaler Bildung stärkt.
Generative Künstliche Intelligenz (GenKI) entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Treiber gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Transformation. Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen von der Automatisierung kreativer Prozesse über die Unterstützung in der Wissensarbeit bis hin zur Neugestaltung ganzer Arbeitsfelder. In diesem dynamischen Umfeld stellt sich auch für den Verein die Frage, wie GenKI verantwortungsvoll und wirksam in die eigene Arbeit integriert werden kann.
Dieses Konzept beschreibt die Relevanz des Themas GenKI im spezifischen Kontext des Vereins. Es legt dar, wie durch die Gründung einer Arbeitsgruppe Generative Künstliche Intelligenz (AG GenKI) konkrete Maßnahmen angestoßen werden können, um Mitglieder und andere beteiligte Personenkreise im Umgang mit GenKI zu befähigen. Im Zentrum steht dabei die GenKI-Etablierungsinitiative, die ein erprobtes, praxistaugliches Vorgehen zur Einführung generativer KI-Technologien im Vereinsalltag bietet.
Das Dokument erhebt nicht den Anspruch, eine umfassende Abhandlung zu technischen, ethischen oder rechtlichen Aspekten von GenKI zu sein. Vielmehr verfolgt es das Ziel, einen klar umrissenen, operativ umsetzbaren Handlungsrahmen für die Etablierung der AG GenKI und die Durchführung der Initiative bereitzustellen. Alle dafür relevanten Informationen, methodischen Grundlagen, Formate und Vorlagen sind öffentlich und ohne Zugangshürden auf der Webseite des Autors zugänglich.
Mit diesem Konzept erhält der Verein ein Werkzeug, das die Grundlage für einen fundierten Einstieg in die Anwendung generativer KI legt. Es ermöglicht eine schrittweise, skalierbare Integration, die sowohl die vorhandenen Ressourcen respektiert als auch die Bereitschaft zur digitalen Weiterentwicklung fördert. Die GenKI-Etablierungsinitiative ist dabei nicht als einmaliges Projekt, sondern als strategisch ausgerichteter Lern- und Veränderungsprozess angelegt, der den Verein in seiner digitalen Reife stärkt und zukunftsfähig macht.
In den kommenden fünf Jahren wird Künstliche Intelligenz zu einem der zentralen Themen der Menschheit. Sie verändert bereits heute grundlegende Lebensbereiche und wird künftig noch stärker bestimmen, wie Menschen arbeiten, lernen und miteinander kommunizieren. Besonders die generative Künstliche Intelligenz (GenKI) eröffnet neue Möglichkeiten in der Text-, Bild- und Spracherzeugung und wird damit zum Schlüsselwerkzeug für Organisationen aller Art.
Der Verein hat dieses Potenzial erkannt und erste Schritte im Bereich GenKI unternommen. Dennoch fehlt bislang ein strategischer Rahmen, um die Chancen dieser Technologie systematisch zu erschließen. Während in der Wirtschaft bereits umfangreiche Initiativen entstehen, bleiben zivilgesellschaftliche Strukturen oft hinterher. Auch in unserem Verein wird die Tragweite von GenKI vielfach noch unterschätzt. Es besteht die Gefahr, dass wertvolle Einsatzmöglichkeiten übersehen oder verspätet realisiert werden.
Dabei bringt der Verein ideale Voraussetzungen mit. Zahlreiche Mitglieder verfügen über Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis und haben fundiertes Wissen über digitale Technologien. Diese Kompetenz bietet eine solide Basis, um das Thema GenKI mit Weitsicht und Verantwortung anzugehen. Es geht darum, vorhandene Expertise zu bündeln, Lernprozesse zu fördern und konkrete Anwendungen in der Vereinsarbeit zu erproben.
Vereine könnten eine wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit GenKI einnehmen. Sie verfügen über Nähe zu den Menschen und genießen hohes Vertrauen. Obwohl sie selten als technologische Vorreiter auftreten, könnten sie zu wichtigen Multiplikatoren werden, wenn sie GenKI aktiv gestalten. Der Aufbau entsprechender Strukturen ist daher nicht nur eine organisatorische Aufgabe, sondern ein Beitrag zur digitalen Mündigkeit der Gesellschaft.
Die Arbeitsgruppe Generative Künstliche Intelligenz (AG GenKI) verfolgt das zentrale Ziel, den verantwortungsbewussten und praxisnahen Einsatz von GenKI im Verein zu etablieren. Sie richtet sich vorrangig an Vereinsmitglieder sowie an Personen, die dem Verein in besonderer Weise verbunden sind. Darüber hinaus möchte sie auch Angehörige der Mitglieder erreichen und so das Thema GenKI in deren alltäglichem Umfeld verankern.
Die AG GenKI will den Mitgliedern die Bedeutung von GenKI in verständlicher Weise näherbringen und sie auf die tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche vorbereiten, die diese Technologie mit sich bringt. Durch konkrete Anwendungsbeispiele und gemeinsames Erproben sollen Ängste abgebaut, Kompetenzen aufgebaut und neue Perspektiven eröffnet werden. GenKI-interessierte Mitglieder sollen gezielt zusammengebracht werden, um voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu inspirieren und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Darüber hinaus strebt die AG an, den Verein mit externen Organisationen, insbesondere aus Wirtschaft und Forschung, zu vernetzen. Durch solche Partnerschaften kann der Verein von aktuellen Entwicklungen profitieren und seine Sichtbarkeit erhöhen. Die AG leistet damit einen Beitrag zur kulturellen und technologischen Modernisierung des Vereins. Sie zeigt, dass der Verein bereit ist, Verantwortung im digitalen Wandel zu übernehmen, und positioniert ihn als Vordenker für zukunftsrelevante Themen in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat.
Ein weiteres Ziel besteht darin, neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen, die sich mit den Inhalten und Werten dieser Initiative identifizieren. Die AG soll damit auch ein Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Vereins in einem dynamischen digitalen Umfeld sein.
Gleichzeitig bleibt der Aufgabenbereich der AG klar umrissen. Sie verfolgt keine Ziele außerhalb der genannten Schwerpunkte. Insbesondere baut sie keine separate Gemeinschaft aus GenKI-Interessierten auf, steuert keine eigenständigen Netzwerke innerhalb des Vereins und führt keine Vorträge, Diskussionsrunden oder ähnlichen Veranstaltungsformate durch, die über das in diesem Konzept beschriebene Format hinausgehen. Neue Ziele oder zusätzliche Maßnahmen bedürfen einer gemeinsamen Abstimmung zwischen der AG-Leitung und dem Verein. Die AG handelt damit im klar definierten Rahmen und sichert so Transparenz und Verlässlichkeit.
Die Planung, Durchführung und inhaltliche Weiterentwicklung der Aktivitäten im Rahmen der AG GenKI liegt vollständig in der Verantwortung von Vereinsmitgliedern. Sie gestalten das inhaltliche Profil, entwickeln Formate weiter und setzen die Aktivitäten operativ um. Damit entsteht ein Raum für aktive Mitwirkung, in dem Mitglieder ihre Kompetenzen einbringen und das Zukunftsthema GenKI aus dem Verein heraus prägen.
Die Zielgruppen der Aktivitäten umfassen mehrere Personenkreise. Im Mittelpunkt steht das Führungs- und Leitungspersonal des Vereins. Diese Gruppe spielt eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, GenKI im Verein organisatorisch zu verankern und tragfähige Strukturen zu schaffen. Sie trägt die Verantwortung, digitale Entwicklungen strategisch zu begleiten und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.
Darüber hinaus richtet sich das Angebot an alle Vereinsmitglieder, unabhängig von Alter, Funktion oder Fachhintergrund. Ziel ist es, ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu GenKI zu ermöglichen, Neugier zu wecken und praktische Fähigkeiten zu vermitteln. Auch dem Verein nahestehende Personen, die in engem Kontakt zur Vereinsarbeit stehen oder sich für digitale Themen interessieren, sind eingeladen, teilzunehmen. Sie erweitern die Perspektive auf das Thema und stärken die Wirkung nach außen.
Ein weiterer Fokus liegt auf den Angehörigen der Vereinsmitglieder. Viele Entwicklungen im Bereich der generativen KI betreffen auch das private und berufliche Umfeld. Indem die AG diese Gruppe einbezieht, unterstützt sie die Weitergabe von Wissen in Familien, Freundeskreisen und beruflichen Kontexten. So entsteht ein Netzwerk aus informierten und engagierten Menschen, das über die Vereinsgrenzen hinaus wirkt und das Thema GenKI in die Gesellschaft trägt.
Die AG GenKI ist schlank organisiert und auf Effizienz ausgelegt. Sie kommt mit wenigen personellen Ressourcen aus, da ihre Kernaktivität, wie in diesem Konzept beschrieben, weitgehend digital erfolgt und skalierbar ist. Der organisatorische Aufwand bleibt dadurch gering, während gleichzeitig eine breite Beteiligung ermöglicht wird.
Die Arbeitsgruppe wird von einem AG-Leiter geführt. Die Vereinsführung ernennt diesen gemäß der geltenden Organisationsordnung. Um die Handlungsfähigkeit der AG jederzeit sicherzustellen, kann der AG-Leiter bei Bedarf dauerhaft oder zeitweise Stellvertreter benennen. Diese übernehmen in definierten Fällen koordinierende Aufgaben, vertreten den Leiter und sorgen für Kontinuität in der Arbeit.
Darüber hinaus sind keine weiteren festen Funktionsträger vorgesehen. Auch eine formale Mitgliedschaft in der AG GenKI existiert nicht. Stattdessen steht die Mitarbeit allen Vereinsmitgliedern offen, die sich aktiv einbringen möchten. Einbringen bedeutet konkret, dass sie inhaltliche Beiträge in schriftlicher Form erstellen, die zur Weiterentwicklung der AG-Ziele beitragen. Der Fokus liegt auf Substanz und Relevanz. Die AG versteht sich ausdrücklich nicht als Ort für lose Diskussionen ohne Ergebnisbezug.
Die interne Kommunikation der AG GenKI erfolgt vollständig über digitale Kanäle. Dafür nutzt sie Online-Kollaborationssoftware sowie virtuelle Besprechungsformate. Präsenztermine sind nicht Teil des Arbeitsmodells. Auch die Abstimmung mit der Vereinsführung erfolgt ausschließlich über digitale Kommunikationsmittel. Diese klare digitale Ausrichtung sichert eine ortsunabhängige Zusammenarbeit und ermöglicht es allen Beteiligten, flexibel und effizient mitzuarbeiten.
Die AG GenKI konzentriert sich ausschließlich auf die Umsetzung der im Konzept beschriebenen GenKI-Etablierungsinitiative. Ihre inhaltliche Arbeit richtet sich auf die konkrete Verankerung generativer Künstlicher Intelligenz im Verein. Ziel ist es, relevante Kompetenzen im Umgang mit GenKI zu vermitteln, praktische Anwendungsbeispiele zugänglich zu machen und die Nutzung von GenKI im Vereinsalltag zu fördern.
Die AG übernimmt dabei keine Aufgaben außerhalb dieser klar umrissenen Initiative. Sie führt keine zusätzlichen Projekte durch, entwickelt keine eigenen Nebenformate und weitet ihre Aktivitäten nicht auf angrenzende Themenfelder aus. Diese Begrenzung ist bewusst gewählt, um eine fokussierte, wirkungsvolle Umsetzung sicherzustellen.
Als Orientierungsrahmen dient ein privatwirtschaftliches Modell, das sich in vergleichbaren Kontexten bewährt hat. Die AG überträgt dessen methodische und inhaltliche Grundprinzipien auf die Strukturen des Vereins. Sie passt diese an, wo nötig, bleibt jedoch in Ziel und Struktur der ursprünglichen Initiative verpflichtet.
Diese klare thematische Abgrenzung schafft Transparenz und verhindert eine inhaltliche Verwässerung. Sie sichert, dass alle Ressourcen gezielt für die GenKI-Etablierung eingesetzt werden und die AG ihren Auftrag effizient erfüllen kann. Künftige Erweiterungen oder inhaltliche Anpassungen erfolgen nur in Abstimmung mit der Vereinsführung und bedürfen einer gesonderten Entscheidung.
Die GenKI-Etablierungsinitiative des Vereins basiert auf einem strukturierten, praxiserprobten Format, das sich an einem erfolgreichen privatwirtschaftlichen Vorbild orientiert. Die Inhalte und Methoden dieser Initiative sind vollständig öffentlich dokumentiert und auf der Webseite des Autors zugänglich. Sie wurden gezielt für den Einsatz in Vereinen adaptiert, ohne dabei an methodischer Tiefe oder praktischer Relevanz zu verlieren.
Kern der Initiative ist die regelmäßige, angeleitete Anwendung generativer KI im Vereinsalltag. Die Maßnahme verzichtet bewusst auf theoretische Schulungen oder punktuelle Workshops. Stattdessen setzt sie auf eine kontinuierliche, praxisbezogene Auseinandersetzung. Teilnehmer entwickeln über einen definierten Zeitraum hinweg ein Set von 100 individuellen Prompts, die konkret auf typische Aufgaben im Vereinsleben zugeschnitten sind. Diese Prompts dienen nicht nur dem Training, sondern gehen direkt in den produktiven Einsatz über.
Fünf digitale Workshops begleiten diesen Prozess. Sie fördern die Motivation, bieten Raum für Erfahrungsaustausch und liefern konkrete Hilfestellung bei der Integration von ChatGPT, Copilot oder Gemini in bestehende Arbeitsabläufe. Die Teilnehmer arbeiten vollständig digital zusammen. Alle Besprechungen finden online statt, Vor-Ort-Veranstaltungen sind nicht Teil des Formats. Unterstützende Dokumente bieten Orientierung und helfen, Unsicherheiten im Umgang mit GenKI-Werkzeugen abzubauen.
Ein besonderes Augenmerk gilt der langfristigen Entwicklung digitaler Handlungskompetenz. Statt punktueller Experimente entsteht durch die regelmäßige Nutzung ein routinierter, selbstverständlicher Umgang mit GenKI-Werkzeugen. Teilnehmer berichten von einer signifikanten Zeitersparnis: Bis zu zehn Stunden pro Woche lassen sich durch gezielten GenKI-Einsatz einsparen. Teams, die an der Initiative teilnehmen, integrieren GenKI nachhaltig in ihre Prozesse und steigern damit die Effizienz und Wirkung ihrer Arbeit im Verein.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat sowie ein Social Media Badge für LinkedIn, jeweils ausgestellt im Namen der AG GenKI des Vereins. Diese Auszeichnung dokumentiert nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern unterstreicht auch die digitale Zukunftsorientierung der Beteiligten.
Die erste Durchführung erfolgt als Pilot, um das Format sowie die Zusammenarbeit innerhalb der AG und mit den Teilnehmern zu erproben. Dabei besteht keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Perspektivisch sind bis zu drei Durchführungen pro Jahr realistisch und sinnvoll. Mittelfristig sollte das Angebot allen Vereinsmitgliedern offenstehen, um eine breite Wirkung zu erzielen.
Als Voraussetzung für die Teilnahme gilt, dass die Interessierten bereits ein GenKI-Werkzeug wie ChatGPT, Copilot oder Gemini in Betrieb genommen und zumindest einen einfachen Prompt eingegeben haben. Dieses minimale Vorwissen stellt sicher, dass alle Teilnehmer direkt in die praktische Arbeit einsteigen können. Die AG GenKI schafft damit ein Format, das niederschwellig, wirksam und zukunftsfähig zugleich ist.
Die AG GenKI arbeitet im organisatorischen Rahmen eng mit der Vereinsführung zusammen. Alternativ kann die Vereinsführung einen oder mehrere Ansprechpartner benennen, die stellvertretend agieren. Diese Ansprechpersonen stehen der AG bei strukturellen Fragen zur Seite und gewährleisten die Anbindung der AG an die übergeordneten Gremien des Vereins. Die operative Durchführung der GenKI-Etablierungsinitiative obliegt jedoch vollständig der AG GenKI. Nur bei grundlegenden Änderungen in Inhalt oder Methodik bezieht die AG die Ansprechpartner aktiv ein, um gemeinsam über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
Der Autor dieses Konzepts, der zugleich die Rolle des zukünftigen AG-Leiters übernimmt, ist alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter eines Unternehmens, das die privatwirtschaftliche Variante der GenKI-Etablierungsinitiative für Unternehmen entwickelt und durchführt. In diesem kommerziellen Kontext zahlen Unternehmen signifikante Beiträge, um GenKI ihren Organisationen zu etablieren. Der Autor bringt diese Praxiserfahrung in die Vereinsarbeit ein. Während das operative Wissen teilweise implizit bleibt und sich nur schwer dokumentieren lässt, hat er alle wesentlichen Inhalte und Methoden transparent auf seiner Webseite veröffentlicht - kostenlos und ohne Zugangshürden.
Der AG-Leiter nutzt für die Durchführung der GenKI-Initiative im Verein verschiedene Ressourcen aus seinem Unternehmen. Dazu gehören unter anderem digitale Werkzeuge für Online-Formulare, virtuelle Besprechungen, Webinare, Aufzeichnungen und die Ausstellung von Teilnahmezertifikaten. Dank bestehender Lizenzverträge ist der Einsatz dieser Infrastruktur ohne zusätzliche oder nur mit minimalen Mehrkosten möglich. Dadurch kann die AG GenKI kostenneutral arbeiten, ohne dass für den Verein oder die Teilnehmer finanzielle Belastungen entstehen.
Datenschutz hat dabei höchste Priorität. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt in stark reduzierter Form. Erfasst werden lediglich Name und E-Mail-Adresse der Teilnehmer. Die Daten werden ausschließlich zur Durchführung der GenKI-Etablierungsinitiative genutzt und nicht an externe Dritte weitergegeben. Eine weitergehende Verwendung erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung der jeweiligen Personen. Alle Teilnehmer erhalten vorab transparente Informationen über den Umfang und Zweck der Datenverarbeitung, insbesondere hinsichtlich des Einsatzes externer Softwarelösungen.
Weder der Autor noch sein Unternehmen stellen dem Verein Leistungen in Rechnung. Ebenso erhebt der Verein keine Teilnahmegebühren für die GenKI-Etablierungsinitiative. Damit bleibt das Angebot vollständig ehrenamtlich und gemeinwohlorientiert. Für eine reibungslose Kommunikation wäre ein E-Mail-Konto der AG GenKI sinnvoll, das nicht nur als Weiterleitung fungiert, sondern auf das der AG-Leiter direkt zugreifen kann. Dies würde den organisatorischen Ablauf erleichtern und eine professionelle Kontaktmöglichkeit nach außen schaffen.
Die Umsetzung der GenKI-Etablierungsinitiative erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Autor und zukünftigen AG-Leiter sowie der Vereinsführung. Diese Abstimmung stellt sicher, dass alle strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind, bevor die operative Arbeit beginnt. Dazu zählen unter anderem die Bestätigung der AG-Leitung, die Klärung der internen Zuständigkeiten sowie die Bereitstellung notwendiger technischer Zugänge.
Nach der formellen Aufstellung der AG GenKI kann der erste Durchlauf der GenKI-Etablierungsinitiative innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten realisiert werden. In dieser Phase liegt der Fokus auf der Pilotumsetzung. Ziel ist es, die Abläufe zu erproben, das Format unter realen Bedingungen zu testen und erste Erfahrungswerte zu sammeln. Die begleitende Evaluation dieses Pilotdurchlaufs liefert Hinweise für mögliche Optimierungen.
Erweist sich der erste Durchlauf als erfolgreich, kann die Initiative im Anschluss schrittweise skaliert werden. Die AG GenKI bereitet dann weitere Durchführungen vor, erschließt zusätzliche Zielgruppen innerhalb des Vereins und fördert eine nachhaltige Verankerung des Themas GenKI. Eine Ausweitung auf bis zu drei Umsetzungen pro Kalenderjahr erscheint realistisch und sinnvoll, um die notwendige Breitenwirkung zu erzielen.
Die kontinuierliche Abstimmung mit der Vereinsführung bleibt während aller Phasen der Umsetzung gewährleistet. Sie ermöglicht eine flexible Anpassung an sich verändernde Rahmenbedingungen und sorgt dafür, dass die GenKI-Etablierungsinitiative dauerhaft in die Struktur und Kultur des Vereins eingebettet bleibt.
Die Einführung der GenKI-Etablierungsinitiative bietet dem Verein eine Vielzahl an Chancen. Sie ermöglicht es, generative Künstliche Intelligenz systematisch unter den Vereinsmitgliedern zu verankern und dadurch digitale Kompetenzen praxisnah zu fördern. Zugleich erhält der Verein die Gelegenheit, ein gesellschaftlich hochrelevantes Thema frühzeitig zu erproben und ein erstes Stimmungsbild zur digitalen Befähigung seiner Mitglieder zu gewinnen. Damit verbunden ist die Chance, sich als Vorreiter für eine moderne, GenKI-gestützte Vereinsarbeit zu positionieren - ein Profil, das in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung gewinnen wird.
Ein besonderer Vorteil liegt in der Kostenneutralität der Maßnahme. Weder für den Verein noch für die Teilnehmer entstehen finanzielle Aufwendungen. Sollte sich herausstellen, dass das Interesse innerhalb des Vereins begrenzt bleibt oder die Zusammenarbeit nicht tragfähig ist, lässt sich die Initiative jederzeit einstellen - ohne Imageschaden und ohne wirtschaftliche Risiken für den Verein, den AG-Leiter oder andere Beteiligte.
Gleichzeitig bestehen Herausforderungen, die es realistisch zu betrachten gilt. Die Vermittlung des Themas GenKI an Vereinsmitglieder ist anspruchsvoll. In vielen Unternehmen ist noch nicht angekommen, dass GenKI innerhalb weniger Jahre zu einem prägenden gesellschaftlichen Thema wird. Diese fehlende Sensibilität überträgt sich auch auf die Zivilgesellschaft. Zudem stellt die Altersstruktur des Vereins eine kommunikative Hürde dar. Digitale Themen haben bislang nur begrenzte Verankerung gefunden, und nicht alle Mitglieder bringen von sich aus ein Interesse an GenKI mit.
Mit diesen Herausforderungen gehen konkrete Risiken einher. Die Teilnahmebereitschaft könnte gering bleiben, was die Wirksamkeit der Maßnahme einschränken würde. Eine länger als erwartete Anlaufphase könnte zu Frustration beim AG-Leiter führen, der ein signifikantes Maß an Engagement einbringt. Auch die Zusammenarbeit mit der Vereinsführung muss sich erst einspielen, insbesondere wenn unterschiedliche Vorstellungen über Kommunikation oder Prioritäten bestehen.
Ein weiteres Risiko ergibt sich aus potenziellem Widerstand innerhalb des Vereins. Einzelne Gruppen könnten die Relevanz von GenKI zunächst nicht erkennen und sich dadurch querstellen. Es ist ebenso denkbar, dass gerade diese Gruppen später ein wachsendes Interesse entwickeln und dann versuchen, das Thema für sich zu beanspruchen, ohne dabei an die Vorarbeiten der AG GenKI anzuknüpfen.
Schließlich ist auch auf mögliche Compliance-Herausforderungen zu achten. Die Verbindung des AG-Leiters mit seinem privatwirtschaftlichen Unternehmen, das die kommerzielle Variante der GenKI-Initiative betreibt, muss transparent und nachvollziehbar gestaltet werden. Durch klare Rollenverteilungen, dokumentierte Prozesse und die Offenlegung sämtlicher Inhalte auf öffentlich zugänglichen Plattformen lässt sich hier größtmögliche Transparenz schaffen. Dies reduziert rechtliche und reputative Risiken und fördert das Vertrauen aller Beteiligten.
Der Erfolg der GenKI-Etablierungsinitiative im Verein lässt sich an mehreren klar definierten Kriterien messen. Ein zentrales Ziel besteht darin, möglichst viele Vereinsmitglieder und ihnen nahestehende Personen für die Teilnahme zu gewinnen. Eine hohe Beteiligung signalisiert nicht nur Akzeptanz, sondern auch Relevanz des Themas innerhalb des Vereins. Entscheidend ist darüber hinaus die Zufriedenheit der Teilnehmenden mit dem Format, dem Ablauf und den erzielten Ergebnissen. Nur wenn der persönliche Nutzen erkennbar ist, entsteht ein nachhaltiger Effekt.
Ein weiterer Indikator für den Erfolg ist die erhöhte Nutzung von GenKI-Diensten durch die Teilnehmer nach Abschluss des Durchgangs. Sie zeigt, ob die vermittelten Kompetenzen tatsächlich in den Alltag integriert werden und ob der Transfer in die Vereinsarbeit gelingt. Auch eine positive Mund-zu-Mund-Kommunikation innerhalb des Vereins und darüber hinaus trägt zum Erfolg bei. Sie stärkt das Ansehen der Initiative und erhöht ihre Sichtbarkeit.
Nicht zuletzt zählt die Einschätzung der Vereinsführung. Ihre Zufriedenheit mit dem Konzept, der Umsetzung und den Ergebnissen bildet ein zentrales Erfolgskriterium. Ebenso wichtig ist, dass die Initiative über ihre gesamte Laufzeit hinweg keine Compliance-Herausforderungen erzeugt. Klare Regeln, transparente Kommunikation und dokumentierte Prozesse sichern dieses Ziel ab.
Zur Evaluation der Initiative dienen mehrere Instrumente. An erster Stelle stehen die Teilnehmerzahlen sowie deren Entwicklung über aufeinanderfolgende Durchführungen. Diese Kennzahlen geben Aufschluss über Reichweite, Interesse und Akzeptanz. Zusätzlich werden standardisierte Teilnehmerbefragungen durchgeführt. Diese erfassen Rückmeldungen zu Inhalten, Formaten und individueller Wirksamkeit. Zu Beginn können sich diese Rückmeldungen noch stark unterscheiden und dynamisch entwickeln. Eine belastbare empirische Basis entsteht daher erst im Verlauf mehrerer Durchgänge.
Parallel erfolgt eine fortlaufende Einschätzung durch die Vereinsführung. Diese qualitative Bewertung umfasst sowohl organisatorische Aspekte als auch die inhaltliche Wirkung der Initiative. In der Gesamtschau entsteht so ein vielschichtiges Bild, das eine differenzierte Bewertung des Erfolgs ermöglicht und zugleich Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung liefert.
Die nächsten Schritte zur Etablierung der GenKI-Initiative im Verein beginnen mit einer Besprechung zwischen dem zukünftigen AG-Leiter und der Vereinsführung. In diesem Gespräch erfolgt die finale Abstimmung über die organisatorische Einbindung, die strategische Ausrichtung und die konkrete Umsetzung der ersten Maßnahmen. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis der Vorgehensweise zu schaffen und die erforderlichen Rahmenbedingungen festzulegen.
Im Anschluss an diese Abstimmung startet ein testweiser Durchgang der GenKI-Etablierungsinitiative in einem ausgewählten Teilbereich des Vereins. Dieser Pilot dient als praktische Erprobung und liefert erste Rückmeldungen zu Abläufen, Inhalten und Methoden. Die Durchführung erfolgt vollständig digital und orientiert sich am etablierten Format.
Nach Abschluss des Testlaufs analysiert die AG GenKI die Ergebnisse inhaltlich und didaktisch. Dabei stehen die Wirksamkeit der Prompterstellung, die Teilnahmequalität sowie die technische Umsetzung im Fokus. Die Erkenntnisse aus dieser Phase fließen direkt in die Weiterentwicklung des Formats ein.
Parallel beginnt eine interne Informations- und Werbephase, um weitere Vereinsmitglieder für die Teilnahme zu gewinnen. Die Kommunikation betont den praktischen Nutzen, die Zeitersparnis im Vereinsalltag sowie die Möglichkeit, sich digitale Kompetenzen systematisch anzueignen. Auf dieser Grundlage plant die AG GenKI weitere Durchgänge der Initiative.
Nach Abschluss von drei vollständigen Durchläufen erstellt die AG GenKI einen separaten Evaluationsbericht. Dieser Bericht enthält sowohl quantitative als auch qualitative Auswertungen, dokumentiert die erreichten Ergebnisse und formuliert Empfehlungen für die künftige Weiterentwicklung der Initiative. Auf dieser Basis kann die Vereinsführung fundierte Entscheidungen über die langfristige Integration der GenKI-Initiative in die Vereinsstruktur treffen. Die AG GenKI bleibt dabei handlungsbereit, um neue Anforderungen aufzugreifen und die digitale Transformation des Vereins aktiv zu begleiten.